Wenn es um Sie her­um hus­tet und schnupft, dann wis­sen Sie: Die nass-kal­te Jah­res­zeit ist da — und die läs­ti­ge Erkäl­tungs­zeit hat begon­nen. Kaum jemand kommt durch die kal­ten Mona­te, ohne sich einen klei­nen Virus ein­zu­fan­gen. Das lässt sich aber ver­mei­den. Mit die­sen ein­fa­chen Gesund­heits­tipps mini­mie­ren Sie das Risi­ko von Infek­tio­nen am Arbeits­platz und in Ihrer Freizeit.

Inhalts­über­sicht — Gesund­heits­tipps für die kal­ten Tage

Tipp 1: Rich­tig Hän­de waschen

Vie­le Viren und Krank­heits­er­re­ger über­tra­gen sich über die Hän­de. Von dort fin­den sie dann den Weg in die Schleim­häu­te. Daher lau­tet die ers­te und wich­tigs­te Regel: Regel­mä­ßig Hän­de­wa­schen! Ver­wen­den Sie dabei war­mes Was­ser und rei­ben Sie Ihre Hän­de gründ­lich und lan­ge mit Sei­fe ein — und das auch über die Hand­ge­len­ke hinaus.

Unser Tipp: Des­in­fi­zie­ren Sie auch Ihr Smart­pho­ne regel­mä­ßig, sonst lan­den die Bak­te­ri­en gleich wie­der an Ihren Fin­gern. Bril­len­putz­tü­cher aus dem Dro­ge­rie­markt eig­nen sich her­vor­ra­gend dafür.

Tipp 2: War­me Kleidung

Schon Groß­mutter wuss­te: „Es gibt kein schlech­tes Wet­ter, nur schlech­te Klei­dung.” Neh­men Sie sich die­se Weis­heit zu Her­zen, hal­ten Sie im Win­ter Ihre Füße tro­cken und tra­gen Sie dicke Klei­dung, Müt­zen und Schals.

Zie­hen Sie sich an beson­ders kal­ten Tagen meh­re­re Lagen über­ein­an­der an, sodass Sie Ihre Klei­dung an kurz­fris­ti­ge Wet­ter­um­schwün­ge anpas­sen kön­nen. Bei der Arbeit im Frei­en ist Fleece-Wäsche unter der Hose und dem Ober­teil prak­tisch. Sie hält warm und garan­tiert den wich­ti­gen Luft- und Wärmeaustausch.

Tipp 3: Aus­rei­chend trinken

Nicht nur in der Som­mer­hit­ze ist Trin­ken wesent­lich für die Stär­kung Ihres Kör­pers wich­tig. Auch im Win­ter benö­tigt er aus­rei­chend Flüs­sig­keit, um das Immun­sys­tem im Kampf gegen Krank­heits­er­re­ger zu unterstützen.

Am bes­ten sind hei­ße Geträn­ke wie Tee und Kakao. Sie sind wohl­tu­end und wär­men den Kör­per von innen. Berei­ten Sie sich zum Start in den Tag doch ein­fach eine Ther­mos­kan­ne Ihres Lieb­lings­tees vor!

Tipp 4: Bewe­gung an der fri­schen Luft

Jeder kennt es: Im Win­ter ist der inne­re Schwei­ne­hund noch grö­ßer. Die Tage sind kurz und meist ist es schon dun­kel, wenn Sie von der Arbeit nach Hau­se kom­men. Lei­der ist es jedoch gera­de in die­ser Jah­res­zeit wich­tig, dem Kör­per etwas Gutes zu tun und sich aus­rei­chend an der fri­schen Luft zu bewegen.

Denn es ist bewie­sen: Sport­lich akti­ve Men­schen erkran­ken sel­te­ner an Infek­ten. Am effek­tivs­ten sind Aus­dau­er­sport­ar­ten wie Lau­fen, die im Kör­per wich­ti­ge Zel­len akti­vie­ren, um das Immun­sys­tem zu schüt­zen. Fin­den Sie aber ein gesun­des Mit­tel­maß: Zu viel Trai­ning belas­tet eben­falls das Immun­sys­tem und macht Sie anfäl­li­ger für Infekte.

Tipp 5: Son­ne tanken

Die Son­ne ver­steckt sich in den Win­ter­mo­na­ten nur all­zu ger­ne. Aber gera­de des­halb freut sich Ihr Kör­per über jede Minu­te im son­ni­gen Tages­licht. So kann er Vit­amin D bil­den, das für das Immun­sys­tem eine wich­ti­ge Quel­le ist, um kran­ke Zel­len zu erken­nen und zu bekämpfen.

Sie ent­de­cken ein paar Son­nen­strah­len am Him­mel? Dann nut­zen Sie Ihre Zeit für einen Spa­zier­gang. Das bringt nicht nur dem Kör­per etwas, son­dern macht auch den Kopf frei.

Tipp 6: Aus­ge­wo­ge­ne Ernährung

Sport, Bewe­gung und fri­sche Luft sind wich­tig. Aber auch mit einer aus­ge­wo­ge­nen Ernäh­rung kön­nen Sie schon eini­ges bewir­ken. Fri­sches Obst und Gemü­se ver­sorgt den Kör­per mit fast allen Vit­ami­nen, die er braucht.

Beson­ders gut sind Zitrus­früch­te, aber auch sai­so­na­les Gemü­se wie Kohl, Wir­sing oder Sauer­kraut stär­ken Ihr Immun­sys­tem mit wich­ti­gem Vit­amin C. Bei Ihnen kün­di­gen sich schon die ers­ten Erkäl­tungs­be­schwer­den an? Dann hel­fen fri­scher Ing­wer und lecke­re Kräutertees.

Tipp 7: Erhol­sa­mer Schlaf

Nicht immer leicht ein­zu­hal­ten, aber beson­ders wich­tig für Ihren Kör­per ist ein erhol­sa­mer Schlaf — am bes­ten sie­ben bis acht Stun­den am Tag. Der Grund dafür ist das Stress­hor­mon Cor­ti­sol, das die Immun­ab­wehr hemmt. In den Nacht­stun­den, beson­ders wenn Sie schla­fen, ist das Hor­mon kaum noch im Kör­per vorhanden.

Sor­gen Sie bei der Arbeit und zwi­schen den Auf­ga­ben des All­tags außer­dem für vie­le Ruhe­pau­sen. In die­sen Pha­sen geben Sie Ihrem Kör­per die Chan­ce, sei­ne Abwehr­kraft neu aufzuladen.

Tipp 8: Haut schützen

Bei Käl­te und Hei­zungs­luft wird die Haut schnell ris­sig. Häu­fi­ges Hän­de­wa­schen und Des­in­fi­zie­ren tun dann ihr Übri­ges: Denn dadurch wer­den nicht nur Schmutz und Bak­te­ri­en, son­dern auch der natür­li­che Fett­film der Haut ent­fernt. Bei sprö­der Haut haben Viren und ande­re Krank­heits­er­re­ger dann ein leich­tes Spiel.

Um Ihre Haut zu schüt­zen, hel­fen Ihnen Käl­te­schutz­cremes für Gesicht, Lip­pen und Hän­de. Suchen Sie im Zwei­fel immer das Gespräch mit einem Haut­arzt, der indi­vi­du­el­le Tipps für jeden Haut­ty­pen kennt.

Tipp 9: Regel­mä­ßig lüften

Ste­hen­de Luft ist der bes­te Freund der Viren­schleu­der. Regel­mä­ßi­ges Lüf­ten ist daher eine wich­ti­ge Maß­nah­me gegen Infek­tio­nen. Das ist aber nicht der ein­zi­ge Grund: In beheiz­ten Räu­men wird die Luft schnell tro­cken, was Ihre Atem­we­ge belas­ten und zu wei­te­ren Krank­hei­ten füh­ren kann. Offe­ne Fens­ter hel­fen dagegen.

Fünf Minu­ten pro Stun­de gel­ten dabei als Faust­re­gel für eine aus­rei­chen­de Luft­zir­ku­la­ti­on. Sie kön­nen das in Ihrem Büro nicht durch­set­zen? Dann stel­len Sie eine Was­ser­scha­le auf die Hei­zung! So hal­ten Sie die Luft­feuch­tig­keit kon­stant hoch.

 

Sie haben noch Fra­gen zu unse­ren Gesund­heits­tipps und Prä­ven­ti­on am Arbeits­platz? Dann neh­men Sie ger­ne Kon­takt zu uns auf! Wir freu­en uns, von Ihnen zu hören.